saison20192020
06. Juli 2020 // 18.24 Uhr

Teuer verkauft bei Restart-Niederlage

Die SG Dynamo Dresden unterliegt dem Tabellenzweiten VfB Stuttgart im ersten Spiel nach der fast dreimonatigen Corona-Pause mit 0:2 (0:1).

Der Tabellenzweite der 2. Bundesliga ging in der ersten Halbzeit durch Al Ghaddioui in Führung (18.). Kurz vor Schluss entschied der eingewechselte Churlinov die Begegnung (88.).

„Wir wollten etwas Zählbares mitnehmen und sind natürlich enttäuscht, dass das nicht geklappt hat. Trotzdem haben wir einen recht ordentlichen Auftritt abgeliefert. Man hat gemerkt, dass wir bei einigen Abläufen und Spielzügen noch nicht bei 100 Prozent sind“, kommentierte SGD-Kapitän Florian Ballas die Partie im Anschluss.

Im Vergleich zu Dynamos 2:1-Derbysieg gegen den FC Erzgebirge am 08. März nahm Cheftrainer Markus Kauczinski eine Veränderung in seiner Startelf vor. Für Hamalainen rückte Chris Löwe in die erste Elf.

Von Beginn an präsentierte sich die SGD hochmotiviert, was unter anderem in der sensationellen Aktion der aktiven Fanszene vom Vortag begründet lag. Mehrere Dutzend Dynamo-Fans waren am Abend vor dem Spiel am gegenüberliegenden Elbufer des Mannschaftshotels zusammengekommen, um dem Team samt Spruchband und Feuerwerk ihre Unterstützung zuzusichern. 

Davon beflügelt setzte die SGD nach vier Minuten auch das erste offensive Ausrufezeichen. Makienok legte im Strafraum auf Godsway, der von links aus spitzem Winkel knapp rechts am langen Pfosten vorbeizielte.

Der VfB kam wenig später zum ersten Mal gefährlich vor den Dynamo-Kasten: Castros Schuss aus 16 Metern zentraler Position konnte Broll allerdings ohne Probleme aufnehmen (9.). Auch bei der scharfen Hereingabe von Stenzel war der Dynamo-Keeper auf dem Posten (11.).

In der Folge erhöhten die Schwaben merklich den Druck und münzten selbigen in der 18. Minute in die Führung um: Eine Stuttgarter Flanke von der linken Seite prallte unglücklich von Löwe vor die Füße von Al Ghaddioui, der sechs Meter vor dem Gehäuse aus der Drehung einschoss.

Doch Dynamo ließ sich nicht beirren und suchte sein Glück in der Offensive: Neben einigen vielversprechenden Flanken von Löwe (25.) und Godsway (27.) sorgte Ballas per Fernschuss aus rund 35 Metern für Entlastung (28.).

Auch ein direkter Freistoß von Schmidt aus über 30 Metern flog kurz darauf nur knapp über den linken Winkel (31.).

Anschließend hatte der VfB zwar mehr Ballbesitz, doch die Sportgemeinschaft verteidigte solide im Verbund, sodass der Bundesliga-Absteiger außer einem Drehschuss aus 14 Metern von Gonzales – Broll war erneut zur Stelle – kaum noch zwingend in die gefährliche Zone vorstieß (40.).

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Schmidt auf der anderen Seite nach einer Flanke von links durch Makienok noch einmal eine gute Chance per Kopf, doch Gästetorwart Kobel pflückte das Leder aus der Luft (43.).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild: Die Stuttgarter behielten die Spielkontrolle und deuteten durch einige sehenswerte Kombinationen in und um den Strafraum ihre spielerische Klasse an, doch Dynamo blieb hinten konzentriert und lauerte auf Konter.

Die Partie war nun vermehrt von Zweikämpfen und kleineren Fouls im Mittelfeld geprägt – vor den Toren passierte relativ wenig.

In Minute 60 dann wieder ein Ausrufezeichen der SGD: Wahlqvist wurde von Petrak auf der rechten Seite in Szene gesetzt und spielte den Ball scharf in den Fünfmeterraum, wo Makienok um eine Fußbreite verpasste.

Sechs Minuten später kam Klement nach einem Dresdner Ballverlust in der Vorwärtsbewegung aus 15 Metern rechts im Sechzehner zum Abschluss. Der Stuttgarter zirkelte den Ball links oben am Torwinkel vorbei (66.).

Kurz darauf fuhr die SGD über Godsway den nächsten Konter. Der Außenstürmer flankte von links aus dem Halbfeld auf den einstartenden Schmidt, der knapp verpasste (70.).

Für die Schlussphase brachte Dynamos Chefcoach Markus Kauczinski mit Ebert, Jeremejeff, Terrazzino, Kreuzer und Müller noch einmal frische Kräfte in die Begegnung, was sich offensiv sofort bemerkbar machte.

So flankte etwa Terrazzino von der linken Grundlinie gefährlich in die Mitte – der Klärungsversuch landete anschließend bei Ebert, dessen Schuss aus 14 Metern abgewehrt wurde (78.).

Auf der Gegenseite hatten Kempf per Kopf und Wamangituka kurz hintereinander zwei Halbchancen, die Dynamos Defensive klären konnte (84./85.).

Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit war es Churlinov, der Dynamos Hoffnungen auf einen Punktgewinn aber schließlich besiegelte. Nachdem Broll den strammen Abschluss von Klement noch abwehren konnte, stand der eingewechselte Stuttgarter Offensivspieler am Fünfmeterraum goldrichtig und besorgte den 0:2-Endstand.          

Am Mittwoch, dem 03.06., geht es für die Sportgemeinschaft um 18.30 Uhr bereits mit dem verschobenen Auswärtsspiel bei Hannover 96 weiter.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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