saison20122013
21. Januar 2013 // 14.46 Uhr

Starke Schlussphase bringt verdienten Sieg.

Die SG Dynamo Dresden knüpft auch im Duell gegen den TSV 1860 München an ihre guten Auftritte in den Testspielen an der türkischen Mittelmeerküste an und besiegt die Löwen mit 2:1. Die Bedingungen in Belek waren dabei alles andere als optimal, denn der Wind mischte sich mit unter die Aktiven auf dem Rasen und sorgte zumindest in der Anfangsphase für einige Schwierigkeiten, an die sich beide Teams erst gewöhnen mussten.

Dynamo-Trainer Peter Pacult hatte bis auf Lynel Kitambala, der sich die Partie von der Seitenlinie anschaute, alle Spieler in den Kader berufen. Im Tor begann Benjamin Kirsten und vorn blies Stürmer Mickael Poté zunächst zur Solo-Attacke. Hinter ihm agierte mit Filip Trojan in der Zentrale, Tobias Jänicke auf rechts und Idir Ouali über links ein Dreier-Mittelfeld. Anthony Losilla und David Solga, der die Kapitänsbinde trug, übernahmen als Sechser die Defensivarbeit und unterstützten die Viererkette mit Subasic, Thoelke, Brégerie und Gueye.

Mit München trafen die Schwarz-Gelben auf einen Gegner, gegen den in der aktuellen Zweitliga-Saison in zwei Aufeinandertreffen kein Sieg gelang. Unbeachtet vom Trubel in der Führungsriege des Traditionsclubs ließen auch die Löwen ihre erste Reihe auflaufen und deuteten damit ihre Absicht an, das Duell als Härtetest ernst zu nehmen.

Es brauchte lange, bis sich beide Mannschaften auf die äußeren Bedingungen eingestellt hatten. Lange Zeit mussten die etwa 50 Zuschauer – darunter ca. 20 Dynamo-Fans – darum fürchten, überhaupt ein Tor zu sehen, denn gefährliche Strafraumaktionen waren Mangelware. Das erste Achtungszeichen setze der Grieche Makos, der Kirsten mit einem abgefälschten Schuss zu einer Glanztat zwang. Mit den Fingerspitzen verhinderte Benny das Gegentor. Im Anschluss drehten die Giesinger dann auf und übernahmen das Kommando. Dynamo tat sich schwer, aus der eigenen Hälfte heraus zu spielen. Erst zum Ende der ersten Halbzeit besann man sich der eigenen Stärken und suchte das Glück in der Offensive. Die größte Gelegenheit hatte Jänicke, der seinem Gegenspieler mit dem Ball entlaufen war. Allein vor Eicher ließ er sich jedoch die gute Torchance entgehen. Seinen Schuss parierte der Löwen-Keeper mit Cleverness. Fast hätte Solga mit dem Pausenpfiff durch einen direkten Freistoß für ein Tor gesorgt, aber sein Schlenzer pfiff um Haaresbreite am Pfosten vorbei.

In der Halbzeit wechselte Pacult zweimal. Für Kirsten rückte Fromlowitz ins Tor, Fort kam für Gueye ins Spiel. Jänicke wurde auf die rechte Verteidigerpostion beordert und musste sich in dieser für ihn ungewohnten Rolle probieren. Schwierigkeiten machte nach wie vor der Wind, der weiterhin über den Rasen wehte. Zunächst schienen die Löwen damit besser klarzukommen. Der eingewechselte Bobby Wood hätte mit einem satten Schuss aus elf Metern nach einer guten Stunde fast das Tor erzielt, doch Fromlowitz reagierte stark. Für Dynamo kam es schließlich doppelt schlimm. Pavel Fort, der im zweiten Durchgang als Nebenmann von Poté für mehr Offensivkraft sorgen sollte, musste nach einem Schlag auf das Schienbein wieder ausgewechselt werden. Für ihn kam Tobias Müller. Die kurze Überzahlphase  nutzen die Löwen zur Führung: Im schwarz-gelben Mittelfeld war ein wenig die Ordnung verloren gegangen und Volz bot sich eine gute Schussmöglichkeit. Fromlowitz konnte den strammen Ball noch abwehren, gegen den Nachschuss von Wood aus 16 Metern war er aber chancenlos.

Als Stahl schließlich aus 30 Metern einen Distanzschuss nur knapp am Dreiangel vorbeiwuchtete, wachten die Dynamo-Spieler auf. Das Flutlicht und Schwarz-Gelb zündeten jetzt. Mit Pressing und hoher Laufbereitschaft gelangen nun wieder offensive Aktionen. Nach einem Eckball fiel der Ausgleich: Mickael Poté reagierte bei einem Lattenkopfball von Savic am schnellsten drückte das Leder entgegen der Laufrichtung von Eicher hinter die Linie. Nun war Dynamo obenauf und versprühte Angriffslust. Die wurde keine fünf Minuten nach dem 1:1 belohnt. Tobias Müller bewies seine jugendliche Lockerheit, indem er einfach mal aus 18 Metern abzog und die Kugel mit Übersicht und Gefühl im langen Eck unhaltbar einnetzte.

Innerhalb weniger Minuten hatten die Schwarz-Gelben so einen Rückstand gedreht und damit Moral und Selbstbewusstsein demonstriert. Mit allen Spielern wurde nun der Vorsprung gegen die anrückenden Löwen verteidigt und ins Ziel gebracht. Damit setzte die Mannschaft ein wichtiges Signal für die Rückrunde, in der mit Einsatz und Teamgeist der Sprung aus dem Tabellenkeller gelingen soll.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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