Am Freitagabend, dem 4. April, um 19 Uhr heißt es: Auf nach Hannover! In der Heinz-von-Heiden-Arena trifft die SG Dynamo Dresden auf die Zweitvertretung von Hannover 96. Mit rund 7.000 mitreisenden Dynamo-Fans dürfte das Stadion fest in schwarz-gelber Hand sein.
Die zweite Mannschaft von Hannover 96, trainiert von Daniel Stendel, belegt nach dem 30. Spieltag mit 27 Punkten den 19. Tabellenplatz. Doch die Formkurve der Niedersachsen zeigt nach oben: In den vergangenen drei Spielen sammelten sie fünf Punkte, darunter ein Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden sowie Unentschieden gegen die Top-Teams Arminia Bielefeld und Energie Cottbus.
Taktisch setzt Hannover 96 II auf ein variables 4-2-3-1-System mit hoher Intensität im Umschaltspiel, kompakter Defensivarbeit und flexiblen Offensivaktionen. Besonders auffällig: Vier verschiedene Spieler haben bereits mindestens vier Saisontore erzielt. Top-Torschütze ist Innenverteidiger Eric Uhlmann mit fünf Treffern.
Für das Spiel in Hannover steht lediglich Paul Lehmann nicht zur Verfügung.
Auf der Pressekonferenz äußerte sich Cheftrainer Thomas Stamm zur Vorbereitung: „Wir haben die letzten Tage intensiv für Regeneration und Videoanalysen genutzt, da die Möglichkeiten, auf dem Platz zu trainieren, begrenzt waren. Auch in der Englischen Woche bleibt das ein zentraler Fokus. Gleichzeitig haben wir die Herausforderung zu entscheiden, welche Spieler wir mitnehmen und aufstellen.“
Stamm weiß um die Stärke des Gegners: „Hannover hat in der Rückrunde, insbesondere gegen die Top-Teams, starke Leistungen gezeigt. Ich muss die Jungs nicht extra warnen – wir haben in dieser Saison bereits viele Erfahrungen gesammelt und reisen mit einem gesunden Selbstvertrauen an. Dennoch erwarten wir ein schweres Spiel, unabhängig davon, wie viele Fans uns begleiten. Die Tabelle ist aktuell zweitrangig – entscheidend ist, was Hannover in den letzten Spielen gezeigt hat. Und das war eine Menge Qualität.“
Die Tabelle ist aktuell zweitrangig – entscheidend ist, was Hannover in den letzten Spielen gezeigt hat. Und das war eine Menge Qualität.Thomas Stamm, Cheftrainer der SG Dynamo Dresden
Auch zur taktischen Herausforderung äußerte sich der Dynamo-Coach: „Hannover agiert sehr variabel, mit viel Tempo und hoher Intensität – sowohl mit als auch gegen den Ball. Sie verteidigen mannorientiert, sind nah am Gegenspieler und variieren stark zwischen Mittelfeld und Abwehr. Gegen die Top-Teams der Liga haben sie gezeigt, dass sie nicht nur mithalten, sondern auf Augenhöhe agieren können. Wir müssen mit Mut und voller Überzeugung unser Spiel durchsetzen.“
Die Unterstützung der eigenen Fans könnte dabei ein entscheidender Faktor sein: „Die Vorfreude ist groß – und das ist wichtig. Dass so viele Fans mitreisen, ist alles andere als selbstverständlich und gibt uns enorm viel Energie. Aber es bleibt ein Heimspiel für Hannover und für uns eine Auswärtspartie. Auch die Hannoveraner werden sich darauf freuen, vor einer großen Kulisse zu spielen“, so Stamm.
Erst zum zweiten Mal treffen beide Mannschaften aufeinander. Das Hinspiel entschied die SGD in der Nachspielzeit mit 2:1 für sich – Robin Meißner und Oliver Batista-Meier sorgten damals für die Treffer.
Rund 10.000 Tickets sind verkauft, der Gästeblock ist ausverkauft. Im Heimbereich gibt es noch wenige Restkarten. Zwei Fanbusse reisen aus der sächsischen in die niedersächsische Landeshauptstadt. Einer davon wird nach dem Spiel im Raum Wolfsburg bleiben, wo am Folgetag ein Exil-Stammtisch stattfindet.
Alles Wissenswerte für Stadionbesucherinnen und Stadionbesucher gibt‘s zum Nachlesen in der Faninfo.
Die Partie am Freitagabend wird live bei MagentaSport übertragen.
Wir halten Euch wie gewohnt über unseren Liveticker auf der Website und in der Dynamo-App sowie auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden.