1. Mannschaft
19. Januar 2012 // 22.34 Uhr

Dynamo verliert nach guter Leistung knapp mit 0:1 gegen Donezk

9. Tag - exklusiv aus Antalya


Die SG Dynamo Dresden hat den letzten Test im Türkei-Camp gegen den FK Metalurh Donezk knapp mit 0:1 verloren. In einem temporeichen und insgesamt gutklassigen Testspiel zeigten beide Mannschaften über die gesamte Spielzeit eine ansprechende Leistung. Trotz der enormen Belastungen in den zurückliegenden neun Trainingstagen war die Laufbereitschaft der Schwarz-Gelben über 90 Minuten beachtlich. Die Loose-Schützlinge präsentierten sich außerdem bereits zwei Wochen vor dem Ligastart gegen Greuther Fürth insbesondere im spielerischen Bereich  auf einem guten Niveau. In Dynamos Startaufstellung stand erstmals Dynamos Neuzugang Clemens Walch, der auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kam.

Die SGD gestaltete die Partie von Beginn an tonangebend. In der vierten Minute vertändelte die Ukrainer in der Abwehrzentrale leichtfertig den Ball, Poté zögerte nicht lang und nutzte die freie Schussbahn. Sein etwas zu unplatzierter Abschluss konnte Donezks Schlussmann in höchster Not gerade noch abwehren. Dynamo wollte die frühe Führung und legte drei Minuten später mit einer weiteren sehenswerten Offensivaktion nach: Kegel bewies im zentralen Mittelfeld einmal mehr Übersicht und setzte passgenau Gueye auf rechts in Szene, der Senegalese nahm die Geschwindigkeit des Balles auf und flankte von der Grundlinie an den 16-Meter-Raum zurück, wo Filip Trojan den Ball mit vollem Risiko volley aufs Tor brachte. Auch diesen Ball konnte der ukrainische Torwart erst mit etwas Glück im Nachfassen entschärfen.

Eine Dresdner Führung wäre zu diesem Zeitpunkt keine Überraschung gewesen. Doch Metalurh wurde Mitte der ersten Hälfte stärker und investierte fortan mehr ins Spiel. So wurde die erste Unordnung in Dynamos bis dahin sicher agierender Defensive gnadenlos bestraft, als der Ball in der 23. Minute nicht weit genug aus der Gefahrenzone gebracht werden konnte, waren die Ukrainer zur Stelle und gingen nach einem Volleyschuss aus 19 Metern in Führung. Benny Kirsten hatte bei dem platzierten Distanzschuss durch Lazic keine Abwehrmöglichkeit. Eine Minute später hätte Metalurh Donezk beinahe den nächsten Treffer nachgelegt, doch diesmal war Kirsten zur Stelle und wehrte den Ball im „Eins gegen Eins“ mit einem starken Reflex ab.

Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff hatte Dynamos Neuzugang Clemen Walch seine stärkste Aktion, aber auch ihm gelang nach einer starken Einzelleistung kein Treffer. Der 24-jährige Österreicher setzte sich schön am Strafraum durch und traf aus halbrechter Position mit etwas Pech nur den Außenpfosten.

Im Zweiten Durchgang kamen beide Mannschaften nahezu komplett verändert aus der Kabine. Die feuchtkalte Luft kühlte die Temperaturen mit der untergehenden Sonne auf dem Sportplatz in Belek extrem nach unten. Beide Mannschaften spielten weiterhin Offensiv und erarbeiteten sich weitere aussichtsreiche Torgelegenheiten. Ein weiterer Treffer sollte Dynamo im letzten Testspiel des Trainingslagers in der Türkei nicht mehr gelingen, auch wenn der Ausgleich aufgrund des Spielverlaufes und der größeren Anzahl an Torchancen verdient gewesen wäre. 

„Es war ein schnelles, temporeiches Spiel und insgesamt ein sehr guter Test für uns am Ende des Trainingslagers, welches meinen Spielern sicherlich viel Kraft gekostet hat, was man während des Spiels sicherlich auch gesehen hat", zog Ralf Loose nach dem Spiel eine positive Bilanz.

SG Dynamo Dresden – FK Metalurh Donezk 1:0 (1:0)

Dynamo: 13 Kirsten – 27 Schuppan (3 Schnetzler 46.), 6 Jungwirth, 37 Leistner, 4 Gueye (17 Jungnickel 46.) – 8 Trojan (20 Knoll 46.),  19 Papadopoulous (40 Fiel 46.), 29 Walch (38 Pfeffer 46.) – 9 Fort, 10 Poté (11 Müller 75.) (22 Dedic 46.)

Tore: Djordje Lazic (23.)

Zuschauer: 23

  • Probespieler Ajdin Maksumic ist am Donnerstag aus dem Trainingslager abgereist und wird kein Vertrag bei der SG Dynamo Dresden erhalten.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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