saison20182019
03. Februar 2019 // 12.19 Uhr

Die Effizienz vorm Tor fehlte

Auch im zweiten Punktspiel des Jahres blieben die Schwarz-Gelben ohne Punkte. Beim Auswärtsspiel in Heidenheim mussten sich die Dresdner mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. 11.200 Zuschauer in der Voith-Arena, davon rund 1.300 mitgereiste Dynamo-Fans, sahen zehn Minuten vorm Halbzeitpfiff die Führung der Gastgeber durch Dovedan.

Dynamos Cheftrainer Maik Walpurgis nahm eine Veränderung im Vergleich zum Heimspiel gegen Bielefeld vor. Für den Rot-gesperrten Kapitän Marco Hartmann rückte Florian Ballas in die Innenverteidigung.

Die erste brenzlige Szene ergab sich im 16er der SGD. Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld segelte die Kugel an den langen Pfosten, wo gleich mehrere Rote verpassten (11.). Eine Minute später blitzte das Dresdner Angriffsspiel das erste Mal auf. Koné versetzte seinen Gegenspieler halbrechts im Strafraum, hatte freies Schussfeld, schob die Kugel aber aus etwa neun Metern am zweiten Pfosten vorbei. Dann wieder Heidenheim: Eine Eingabe von rechts rutschte durch zu Feick, der von halblinks aus 15 Metern flach abzog und das Außennetz traf (14.).

In einem weitgehend ausgeglichenen Spiel blieben Chancen dann eine Viertelstunde lang Mangelware, bis zur 31. Minute: Nikolaou setzte sich links am 16er durch und fand mit seiner Eingabe Koné, der mit dem Rücken zum Tor stand, die Kugel aber zum Nebenmann spitzeln konnte. Atilgan versuchte es in Bedrängnis mit der linken Fußspitze, traf den Ball aber nicht voll, dann räumte FCH-Keeper Müller Benatelli und Koné ab und machte das Spielgerät mit fairen Mitteln fest. Kurz darauf der Rückstand: Busch sprintete auf der rechten Außenbahn nach vorn und flankte nach innen. Dovedan ließ zentral am Strafraum zwei heraneilende Dresdner aussteigen und zog aus rund 15 Metern halbhoch ins rechte Eck ab. Schubert streckte sich vergeblich (1:0, 36.).

Vier Minuten später ging Skarke nach einem langen Ball ins Laufduell mit Hamalainen, der Dresdner kam die entscheidende Fußlänge früher an den Ball, so dass Schubert eingreifen konnte. Mit dem Rückstand ging es in die Pause.

Zum zweiten Durchgang musste Walpurgis einen Wechsel vornehmen. Für den aufgrund von Rückenproblemen angeschlagenen Hamalainen kam Wahlqvist in die Partie. Es ging auf beiden Seiten schwungvoll los, die erste vielversprechende Szene hatte die SGD: Atilgan, wie schon gegen Bielefeld eingesetzt von Nikolaou, schüttelte seinen Gegenspieler ab, scheiterte aber mit seinem Versuch von halbrechts an Müllers guter Fußabwehr (48.).

Auf der anderen Seite verzog Dovedan aus 15 Metern per Direktabnahme übers Tor (50.). Dann war es Berko, der es aus 20 Metern mit einem wuchtigen, flachen Abschluss aufs kurze Eck probierte, Müller lenkte den Ball um den Pfosten (51.).

Fünf Minuten später hatten die Gäste einen Hochkaräter, als Glatzel den Ball von der Grundlinie zurück an den Elfmeterpunkt legen konnte, wo Feick überhastet abnahm und in Rückenlage übers Tor zielte. Und Heidenheim blieb die gefährlichere Mannschaft. Wieder war es Glatzel, der sich diesmal links im 16er durchsetzte, nach innen zog und aus zehn Metern abschloss – Schubert machte sich lang und bereinigte die Situation (66.).

Dann konnte und musste sich Gonther zweimal auszeichnen: Erst prallte Schnatterers aus 15 Metern gut gesetzter Volleyschuss am Dresdner Kapitän ab (72.). Sekunden später grätschte er Schnatterers Eingabe ab, dahinter wäre Glatzel blank gewesen (73.). Auf der anderen Seite war wieder Schlussmann Müller mit reflexartiger Fußabwehr zur Stelle, diesmal gegen Berkos flachen Abschluss aus 14 Metern (75.).

Dynamo musste jetzt mehr riskieren und kam zu zwei Kopfballchancen. Erst drückte Atilgan nach Ecke von Ebert das Leder mit der Stirn – geblockt (78.), dann rutschte Müller die Kugel nach Flanke von Berko über den Scheitel – vorbei (79.).

Zugleich verdankten die Schwarz-Gelben es auch Schubert, dass sie in der Schlussphase noch aussichtsreich im Spiel waren. Dynamos Schlussmann machte die nächste hochprozentige Gelegenheit zunichte, weil er lange stehen blieb und Dovedans Schuss vom linken Fünfmeterraumeck entschärfte (80.). 

Bis in die Schlussphase hinein blieben Dresden noch in Reichweite eines Punktgewinns. Benatelli steckte den Ball ins Zentrum durch, wo Ballas beim Abschluss gestört wurde und das Leder nicht mehr aufs Tor ziehen konnte (89.).

Die beste Chance der Schlussphase leitete ein starkes Solo von Atilgan ein. Er spielte den Ball nach rechts, doch an der folgenden Flanke in den Fünfmeterraum rutschte Koné knapp vorbei (90.+3). Danach war Schluss.

Für die SGD folgt in neun Tagen das nächste Auswärtsspiel. Am 11. Februar gastieren die Schwarz-Gelben beim Spitzenreiter Hamburger SV. Anstoß im Volksparkstadion ist um 20.30 Uhr.

Wer am Samstag in Heidenheim dabei war, ist wieder dazu aufgerufen, an der Umfrage des Fanprojekts Dresden teilzunehmen, um die Rahmenbedingungen rund um das Spiel mit allen beteiligten Partnern auswerten und verbessern zu können. Hier geht es direkt zum Fragebogen. Danke euch!

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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