saison20132014
07. Februar 2014 // 13.30 Uhr

Alles auf null in der Alten Försterei

Olaf Janßen und Zlatko Dedic freuen sich auf das erste Zweitliga-Spiel nach fünf harten und langen Wochen der Vorbereitung. Das merkte man Dynamos Cheftrainer und seinem Stürmer und Vize-Kapitän auf der Pressekonferenz am Freitagmorgen unmittelbar vor der Abfahrt deutlich an. „Mit einem solchen Spiel zu beginnen, in dem uns ein ausverkauftes Stadion und sensationelle Stimmung aus beiden Fanlagern erwarten, ist einfach toll“, sagte Olaf Janßen. 2.100 Dynamo-Fans werden am Samstag ab 13 Uhr das Team der Sportgemeinschaft in der Alten Försterei unterstützen. „Darauf freuen wir uns. Und nach dem verkorksten Hinspiel bin ich mir sicher, dass ich niemanden zusätzlich motivieren muss, damit meine Mannschaft dort alles abrufen wird.“

Die Wintervorbereitung war nach dem Test gegen Hradec Kralove abgeschlossen, der Kampf um den Klassenerhalt wird bis Mitte Mai den Zweitliga-Alltag bei der SGD bestimmen. „Die Spieler haben sich noch besser kennengelernt, sie sind zusammengerückt und die Mannschaft hat gezeigt, dass sie gewillt ist, sich weiterzuentwickeln“, zog Janßen ein positives Fazit der Winterpause. Zlatko Dedic schloss sich den Worten seines Trainers an: „Wir haben gut gearbeitet, und nun geht es endlich wieder los.“ Beide wissen, dass es für eine gute Vorbereitung keine Zweitliga-Punkte gibt. Aber die zuversichtliche Grundstimmung ist unübersehbar.

Nicht nur Teamgeist, auch der Konkurrenzkampf untereinander zeichnete die zurückliegenden Trainingseinheiten aus. „Die Entscheidung, wer zum ersten Spiel mit nach Berlin fahren wird, war ein extrem enges Rennen“, verriet Olaf Janßen. Allerdings wollte der Coach nicht preisgeben, wer um kurz nach 10 Uhr mit in den Mannschaftsbus steigen sollte. „Mein Kollege Uwe Neuhaus wird sicher neugierig sein, genauso wie die Fans und Journalisten, und deshalb lassen wir uns alle einfach überraschen“, sagte der 47-Jährige mit einem verschmitzten Lächeln.

Wer am Samstag in der schwarz-gelben Startelf steht, ist wohl schon entschieden. „Ich weiß es, die Spieler aber noch nicht“, sagte Janßen. „Ich verlange, dass sich meine Spieler jeden Tag neu beweisen und hundertprozentig einbringen, ohne nachzulassen, um sich in die Startelf zu kämpfen.“ In Berlin definitiv nicht dabei ist Amine Aoudia, der nach seinem Platzverweis gegen den VfL Bochum für drei Zweitliga-Spiele pausieren muss und erst Anfang März gegen den FC Ingolstadt wieder zur Verfügung steht. Robert Koch blieb ebenfalls in Dresden, um seinen Trainingsrückstand aufholen, der aus seiner Knieverletzung resultierte. Adnan Mravac wird voraussichtlich Mitte März wieder voll einsatzbereit sein.

Der letzte Auswärtssieg der SGD in der Wuhlheide liegt mittlerweile einige Jahre zurück. Es war 1998, als Dynamo mit 3:0 bei Union Berlin gewinnen konnte. Schenkt man der Statistik Glauben, wartet auf die Schwarz-Gelben also eine schwer zu lösende Aufgabe. Unterstrichen wird dies durch die negative Bilanz auf fremdem Platz. In den letzten 26 Spielen sprang lediglich ein Auswärtssieg heraus. Auch das Hinspielergebnis und der Tabellenstand werden dieser Tage bemüht, um die Vorzeichen der Begegnung zwischen den Köpenickern und Dynamo zu beschreiben.

„Wenn man das alles zusammen nimmt, braucht man eigentlich gar nicht erst losfahren“, sagte Janßen mit einem Augenzwinkern. In Wirklichkeit setzt er jedoch darauf, dass die Statistik am Samstag in eine neue Richtung weitergeschrieben wird und seine Mannschaft den ambitionierten „Eisernen“ wehtun kann: „Ich glaube nicht, dass die Dinge so klar sind, wie es auf den ersten Blick scheint.“ Und Zlatko Dedic fasste noch einmal zusammen, worauf es letztlich ankommen wird: „Wir sind gut vorbereitet, aber wir müssen das nun auf dem Platz zeigen.“ Der Slowene erwartet ein schwieriges Spiel für Dynamo – aber auch für die Gastgeber.

Die Partie des 20. Spieltages zwischen dem 1. FC Union Berlin und der SG Dynamo Dresden wird von Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Ergolding um 13 Uhr angepfiffen. Die Stadiontore öffnen um 11.30 Uhr. Die „Alte Försterei“ ist mit 21.717 Zuschauern ausverkauft, es wird keine Tageskassen geben. Die Meteorologen erwarten weiter milde Temperaturen, alles ist bereitet für das Zweitliga-Frühlingserwachen in Wuhlheide.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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